Facebook

 

 

 

 


1.Mai 2022

Stellungnahme 1.Mai 2022



Der mit Spannung erwartete 1.Mai 2022 hat viele Menschen enttäuscht, die
gehofft hatten, dass daraus ein kämpferisches Ereignis wurde. Stattdessen gab es keinen
Demonstrationszug mehr von Mannesmann zum Rathausmarkt.

Der DGB hatte zur Kundgebung am Ringlokschuppen eingeladen, nach dem
wohl die IG-Metall nicht mehr auf dem Rathausmarkt feiern wollte.

Leider kam das kämpferische bei der Veranstaltung an der MüGa zu kurz.

Es war mehr ein Familienfest, als ein Kampftag der Arbeitnehmer. Vielleicht ist das die Zukunft für kommende Maifeiern?

 

Das Wählerbündnis von WIR AUS Mülheim bedauert diese Entwicklung.

Hartmut Sternbeck - Vorstandssprecher

8. März Weltfrauentag 2022

 

Sei auch Du dabei...für Gleichberechtigung!


Auch wenn viele Rechte für Frauen und Emanzipation erreicht wurden, sind wir doch weit davon entfernt, von Gleichberechtigung und Chancengleichheit reden zu können. Noch immer verdienen Frauen bei gleicher Arbeit 21% weniger Lohn. Es gibt für Frauen  immer weniger Vollzeit-Jobs, die sie auch mit einem geregelten Familienleben vereinbaren können. Meistens gibt es nur Minijobs, Teilzeit-Jobs ohne eine faire Alterssicherung. Alleinerziehende Mütter sind von der tiefsten Armut betroffen und werden vom Staat im Stich gelassen. Die soziale Ungleichheit nimmt rasant zu. Den Preis für weltweit anhaltende Kriege, für strukturell provozierte Gewalt und Niedriglohnpolitik zahlen zuallererst die Frauen.

 

Die Folgen der Corona-Pandemie haben die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern um ein Vielfaches befeuert. Frauen mussten häufiger ihre Arbeitszeit reduzieren und übernahmen mehr Sorgearbeit, etwa in Form von Kinderbetreuung, Hausarbeit oder der Pflege von Familienmitgliedern. Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung haben in Haushalten mit mindestens einem Kind unter 14 Jahren 27 Prozent der Frauen, aber nur 16 Prozent der Männer ihre Arbeitszeit reduziert, um die Kinderbetreuung zu gewährleisten.

 

Das zeige, dass finanzielle Überlegungen bei der Entscheidung, wer von den Eltern Arbeitszeit reduziert, eine wesentliche Rolle spielten. Schon vor Corona arbeiteten Frauen überproportional im Niedriglohnsektor, meist in Teilzeit und unterbezahlt. Vier von fünf Pflegekräften waren 2020 Frauen (Krankenpflege 80 Prozent; Altenpflege 83 Prozent.) Viele Frauen erleben heute, wie der Rückfall in traditionelle überkommene Frauenrollen durch die Pandemie beschleunigt wurde. Hinzu kommt, dass die Fälle von häuslicher Gewalt gegen Frauen während der Pandemie stark zugenommen haben. Das Hilfesystem für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen war schon vor Corona völlig überlastet. Es fehlen Frauenhaus-Plätze, Beratungsstellen bleiben unterfinanziert. 

 

WIR AUS Mülheim fordert:

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Gleichberechtigung in allen Lebenslagen!

Tengelmann

Der neue Eigentümer Tengelmannareals in Speldorf  Soravia-Unternehmen aus Österreich stellte am 10. November dann Vertretern aller Ratsfraktionen, -gruppen sowie Fraktionslosen seine Pläne zur Nutzung des Geländes vor. Insgesamt war das informativ und auch hoffnungsgebend für das größte Entwicklungsprojekt in Mülheim in den nächsten Jahren. In dem Hauptgebäude zwischen Ulmenallee und Koloniestr. sollen weitere Firmen angesiedelt werden, das Kesselhaus, was wahrscheinlich unter Denkmalschutz gestellt werden wird, soll für Gastronomie umgebaut werden, das große Technikum wo u.a. das Oldtimermuseum von Herrn Haub war, soll für Ausstellungen und Veranstaltungen oder Feiern genutzt werden.

Das gesamte Gelände soll eine dezentrale Erschließung bekommen, um es auch zu den umliegende Wohngebieten hin zu öffnen, die Bäume sollen größtenteils erhalten bleiben. Ein städtebaulicher Wettbewerb soll die weitere Nutzung insgesamt festlegen.

Antikriegstag DGB 2021

 

Mülheim 01.09.2021- Antikriegstag

 

Die DGB veranstaltete den Antikriegstag unter dem Motto:

Abrüsten, Sicherheit schaffen: Nie wieder Krieg!

 

Auch dieses Jahr haben Mitglieder vom Wählerbündnis WIR AUS Mülheim von dem DGB veranstalteten Antikriegstag im Luisental teilgenommen.

Es war eine gut besuchte Veranstaltung, ca.60 Personen haben daran teilgenommen. Wir waren mit 5 Mitgliedern vor Ort vertreten.

Unser Dank gilt dem Veranstalter für die gelungene Aktion.

 

Sind Sie auch so hin- und hergerissen?

Sind Sie auch so hin- und hergerissen?
Ich bin es. Es macht mich so unendlich wütend, zu wissen, dass der Deutsche Bundestag 2012 selbst eine Studie in Auftrag gegeben hat zu einer möglichen Pandemie.

Sie haben richtig gelesen: 2012. Diese liegt auch vor: https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf.

Darin steht deutlich, wie die Regierung sich und die Bevölkerung hätte vorbereiten können, es hätte auf jeden Fall Schutzkleidung und Masken bereitgestellt werden müssen. Das extrem dilettantische Gehabe der sich in Verantwortung befindlichen Politiker, die sich ,solange sie keine Masken hatten, dagegen aussprachen, dann so langsam ihre Meinung änderten, sie nun fordern, ja zur Pflicht machen, ohne uns Bürger aber damit auszustatten.

Es macht mich auch sehr wütend, wenn ich mitbekomme, dass die deutsche Regierung mal eben so, mal wieder ohne Absprache die Grenzen nach Frankreich geschlossen hat, nicht aber nach Holland oder Belgien. Und das soll eine Union sein? Nein, das ist keine Union.

Da haben wir mitten in der Krise eine Regierung , die genau in diesem Moment Rüstungsaufträge vergibt. Sagt mal, geht's noch?

Und nun? was ist nun los? Während es auf der einen Seite viele Beamte und andere gibt, die gerade eine entspannte Zeit genießen, denn das Gehalt geht ja regelmäßig ein, sind auf der anderen Seite hunderttausende, ja Millionen Menschen in prekären Beschäftigungssituationen, durch alle Schichten: die Handwerker, die Gastronomen, die Künstler, die Hoteliers, die 1 Million Dozenten etc etc; sie alle wissen nicht, ob und wie es weitergeht.. gar nicht! und ich rede nicht von Deutschland, nein, das ganze geschieht gerade weltweit.

Eindeutiges Indiz ist ein Ölpreis im Minus. Wenn das nicht die Alarmglocken schellen lässt, was dann?

Tagtäglich darf ich unsere sogenannten Spitzenpolitiker sehen und hören, die sich noch immer selbst beweihräuchern, weil sie "das größte Paket in der Geschichte geschnürt haben", weil sie" jetzt die Bazooka rausgeholt haben", weil für " alle genug da ist" etc etc.

Doch sieht man sich das Ganze näher an, so wurde für die Soforthilfe für Soloselbständige in die Arbeitslosenkasse gegriffen.

Die 1500 Euro, die der nur noch peinliche Herr Spahn den Krankenschwestern und Pflegern als Einmalzahlung versprochen hatte, sollten aus der Pflegeversicherungskasse genommen werden, ach nein, gibt es jetzt ja doch nicht, liebe Krankenschwester, der Applaus im Bundestag muss genügen.
Bei vielen der Hilfszahlungen ist absolut nicht klar, was davon behalten werden darf und was nicht, zig-tausende warten seit über einem Monat und und...

Aber ich hatte Ihnen am Anfang gesagt, dass ich hin- und hergerissen bin und jetzt kommt die andere Seite:

Wir haben in Deutschland ca 150.000 infizierte Menschen, so sagen es die offiziellen Zahlen, und bisher 5000 Tote. Im Winter 2017/18 gab es diese heftige Grippewelle mit 25.100 Toten in Deutschland. Hat das jemanden gestört, gab es einen Shutdown? Sie kennen die Antwort.

Was ist mit dem sogenannten schwedischen Modell? Kein Shutdown, nicht die ganze Wirtschaft zerstört, und die Zahl der infizierten lässt auch nach...

Es verwirrt mich...

Und zum Abschluss: Jede Krise birgt eine Chance:

Wir, das heißt, dieser komplette Planet hätte jetzt die Chance neu anzufangen! Festzustellen, dass hier etwas grundlegend schiefgelaufen ist. Milliarden Menschen leben in einem System, in dem der " Markt" bestimmt, wie wir Menschen leben müssen. Da werden Krankenhäuser geschlossen, da sie nicht genug Profit machen! Waren die nicht ursprünglich mal dazu da, den Menschen zu helfen, bevor sie an Investoren verscherbelt wurden? Da sind Schulen und Straßen und Brücken ,.... so marode, dass sie einstürzen, weil uns irgendwelche sparwütigen Politiker aufdiktieren, dass wir zu sparen hätten, sch.. was drauf, wenn die komplette Infrastruktur zerstört ist.
Man könnte auch feststellen, dass vielleicht nicht alles richtig läuft, wenn die Löhne so niedrig sind, dass beide Elternteile arbeiten müssen und alles Kopf steht, wenn man sich auf einmal um die eigenen Kinder kümmern muss, und ich meine das nicht als Vorwurf, denn viele Eltern haben gerade auch einmal Zeit mit ihren Kindern genossen. Und was machen wir mit unseren Eltern, den alten Menschen? Sie kommen in Altenheime, denn wir müssen ja arbeiten und das passt alles nicht und da sind sie auch am besten aufgehoben und überhaupt.. Oder vielleicht könnte auch das alles anders sein?
Ich empfinde es im Moment als absolut unmenschlich, dass die alten Menschen in den Pflegeheimen weggeschlossen sind und ihre Liebsten nicht sehen können. Wäre es nicht schön, wenn jung und alt zusammen leben könnten, so ganz normal als wären wir alle Menschen , die voneinander lernen könne?
Und die ganze Wirtschaft könnte endlich wirklich nachhaltig produzieren, .. eigentlich,und man könnte sich um gesunde Nahrungsmittel kümmern und müsste nicht mehr andere länder ausbeuten und in den Tod treiben
Aber das alles will ja keiner.
Die Machteliten der Welt drängeln schon wieder, dass alles wieder zügig so läuft wie vorher, denn die Anleger warten ja und wenn da ein paar Millionen Menschen auf der Strecke bleiben, ja dann ist das so.

 

Kirsten Grunau

Unterkategorien

Cookie-Hinweis Auf unserer Webseite setzen wir nur solche Cookies ein, die für den Betrieb der Website funktional erforderlich sind, beispielsweise um Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite zu ermöglichen („Technische Cookies“). Zur Verwendung dieser Cookies ist Ihre Einwilligung als Besucher nicht erforderlich. Einwilligungspflichtige Cookies verwenden wir nicht. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Alles klar! Das habe ich verstanden: