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Alternativ liegen die Zeitungen auch im Bürgertreff am Rathausmarkt kostenlos zur Abholung bereit.

Weltfrauentag 2015

Foto:H.Sternbeck

Mülheim, 07.03.2015

 

Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte!“

 

So lautete die Forderung von Clara Zetkin 1910 auf dem II. Kongress der sozialistischen Internationale in Kopenhagen. Die Sozialistin traf damit den Nerv zahlreicher Frauen, die ein Jahr später in Österreich, Dänemark, der Schweiz und in Deutschland auf die Straße gingen, um für das Frauenwahlrecht und der Teilhabe an der politischen Macht zu demonstrieren. Am 19. März 1911 wurde damit der erste Frauentag gefeiert. Im Jahr 1918 wurde den Frauen in Deutschland das politische Wahlrecht erteilt, ein erster Etappensieg war erreicht!

 Weltfrauentag im Wandel!

Der Weltfrauentag wurde fortan mit wechselnden Forderungen besetzt, im Kern waren das fundamentale politische und bürgerliche Rechte, wie das Recht auf Bildung. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurde der Internationale Frauentag als „sozialistischer Feiertag“ verboten. Die Nazis propagierten stattdessen den Muttertag und die „biologische Verpflichtung“ der Frauen. Erst in den 1960´er Jahren gelangte der Weltfrauentag wieder in das Bewusstsein zurück. Der Kampf gegen den Abtreibungsparagraphen 218 in den 1960´er und 70´er Jahren war ein weiterer Höhepunkt im Kampf der Frauenbewegung. Heute geht es im Wesentlichen um den weltweiten Kampf gegen Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Diese Gewalt ist eine der am weitesten verbreiteten und systematisch begangenen Menschenrechtsverletzungen.

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Unterschriftsammlung Ver.di

Sind uns die Alten ein Mehr an (Fach-) Personal wert?

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

es geht um die Arbeitsbedingungen in der stationären Altenpflege. Wir wollen erreichen, dass im Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) eine bundesweit einheitliche Vergütungsregelung verankert wird. In dieser Vergütungsregelung ist die Finanzierung des individuelle Pflegebedarfs der Bewohnerinnen und Bewohner sicherzustellen. Darauf soll die Landesregierung über eine Bundesratsinitiative hinwirken. Deshalb fordern wir das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation ,Pflege und Alter auf, in diesem Sinne aktiv zu werden .

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit Ihre Unterschrift.

 

Hintergrund:

 

Zur Zeit hat jedes Bundesland eigene Personalrichtwerte in der Altenpflege. Keine reichen aus, um gute Pflege zu gewährleisten. In NRW stammen die aktuellen Personalrichtwerte für die stationäre Altenpflege noch aus der Zeit vor Einführender Pflegeversicherung. Nur einmal wurden sie seitdem verändert. Mit einer am tatsächlichen Pflegebedarf orientierten Personalbemessung haben sie nichts zu tun. Eine Besserung dieses Zustands ist nicht in Sicht. Ändern könnten diese Situation in NRW die Kommunen, die Pflegekassen und die Altenheimträger. Sie haben nach dem Pflegeversicherungsgesetz die Möglichkeit, eine bedarfsorientierte Personalbesetzung zu vereinbaren. Genutzt wird diese Möglichkeit seit Jahren nicht. In keinem Bundesland.

Nur der Bundesgesetzgeber kann diese Verschleppungspolitik beenden, unter der die Pflegebedürftigen und Beschäftigten gleichermaßen leiden. Die im Pflegeversicherungsgesetz vorgesehene Möglichkeit einer Bedarfsorientierten Personalbemessung muss verpflichtend geregelt werden. Aus diesem Grund fordern wir, dass ins SGB XI eine verbindliche bedarfsorientierte Vergütungsregelung aufzunehmen ist. Denn nur gute Arbeitsbedingungen sind ein Garant für gute Pflege. Streiten Sie mit uns dafür.

 

Unterschriftslisten liegen aus:

WIR AUS Mülheim

Bürgertreff am Rathausmarkt

Löhberg  74, 45468 Mülheim an der Ruhr

 

Unterschreiben Sie JETZT.  

GEW

Foto:H.Sternbeck

Gleiche Arbeit, gleicher Lohn - Für Lehrerinnen und Lehrer!

 

 Im Rahmen der aktuellen Tarifrunde des öffentlichen Dienstes der Länder hat der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für den 03. März deutschlandweit zu Warnstreiks aufgerufen. In der Auseinandersetzung geht es um die Eingruppierung angestellter Lehrkräfte. Dazu Cevat Bicici Stadtverordneter,

 „Die Warnstreiks der angestellten Lehrerinnen und Lehrer und die Forderung der GEW für die Beschäftigten sind mehr als berechtigt. 33.000 Lehrerinnen und Lehrer sind in Nordrhein-Westfalen angestellt und im Gegensatz zu ihren verbeamteten Kolleginnen und Kollegen verdienen diese bis zu 500 € weniger und das obwohl sie die gleiche Arbeit leisten. Das ist nicht gerecht! Als Kommunale Wählerbündnis fordern wir gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Daher sollte die Entgeltgruppe der Angestellten der Besoldungsgruppe der Beamten angepasst werden, und zwar bundesweit einheitlich. Bildung darf nicht zur Ware verkommen, das ist nicht mit Betriebswirtschaftlichen Maßstäben zu messen.

 WIR AUS Mülheim unterstützt ausdrücklich die Kolleginnen und Kollegen von GEW und Beamtenbund nach der Forderung der Einführung einer Lehrkräfte-Entgeltordnung und solidarisiert sich mit allen streikenden.

 

 

 

Je Suis Charlie

Unser Beileid gilt den Angehörigen....
WIR AUS Mülheim verurteilt den Angriff auf Charlie Hebdo auf schärfste. Dieses abscheuliche Verbrechen darf aber nicht dazu führen, den Rassismus gegen Muslime und Migranten weiter zu schüren. Den Rassisten und Terroristen zum trotz: Zusammenstehen für Freiheit, Frieden und Demokratie, Gemeinsam sind wir stark!