8. März Frauentag 100 Jahre Frauenwahlrecht

 

 

Der Internationale Frauentag wird weltweit am 8.März begangen, in vielen Ländern ist sogar ein gesetzlicher Feiertag. An diesem Tag machen Frauen in diversen Formen darauf aufmerksam dass die Gleichstellung der Geschlechter auch noch lange nicht abgeschlossen ist. Der Ursprung dieses Kampftages geht auf den 19. Marz 1911 zurück, als der Internationale Frauentag das erste Mal in Deutschland, Dänemark, Schweiz und Österreich-Ungarn realisiert worden ist. Im Fokus stand dabei die Forderung nach dem Frauenwahlrecht.

 

,, Dieser Internationale Frauentag ist die wichtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann“ so Clara Zetkin 1911, Mitbegründerin der proletarischen Frauenbewegung.

 

Durch die gesellschaftlichen Umwälzung, die die Oktoberrevolution 1917 in Russland und die 1918 folgende Novemberrevolution in Deutschland mit sich brachten, bekam auch der Kampf für Frauenrechte in Deutschland einen kräftigen Schub.

 

Die unter der Kontrolle eines Arbeiter und Soldatenrat stehende Preußische Regierung beschloss am 12. November 1918: ,, Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht …für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollzuziehen.“ Damit hatten die Frauen zumindest formal eine ihrer vielen berechtigten Forderungen durchsetzen können.

Für die Wahlen zum ersten Reichstag 1919 kandidierten 300 Frauen, 37 weibliche Abgeordnete zogen in den Reichstag ein. Das waren knapp 9 Prozent aller Abgeordneten.

Und heute? 2013 waren immerhin 36.3 Prozent der Abgeordneten des Bundestages weiblich.

Nach den Bundestagswahlen 2017 sank die Quote der weiblichen Abgeordneten auf 30,9 Prozent. Im NRW-Landtag sieht es noch schlechter aus, da beträgt die Frauenquote lediglich 27,6 Prozent.

 

Seit Jahrzehnten steht am Internationalen Frauentag die Forderung der Abschaffung von Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen im Zentrum der Feierlichkeiten und Debatten am 8. März. Noch immer sind die Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen gravierend. So verdienen die Frauen immer noch durchschnittlich 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Bessere Schul- und Universitätsabschlüsse spiegeln sich häufig nicht in ihren beruflichen Positionen wider, dafür arbeiten sie häufiger in Niedriglohn-und Teilzeitjobs als Männer. Alleine in Mülheim an der Ruhr sind 68 Prozent aller Teilzeit und Minijobs in Frauenhand. Bei den rund 14500 Teilzeit-Stellen in der Stadt liege der Frauenanteil nach Angaben der Arbeitsagentur sogar bei 76 Prozent. Selbst im Alter geraten Frauen häufig in finanzielle und soziale Not.

 

Die Rente nach dem Minijob oder Teilzeitarbeit ist niedrig. Im Arbeitsleben waren diese Jobs meist nur ein Zuverdienst zum Einkommen des Mannes. Verstirbt aber der Partner, reicht die Witwenrente oft nicht aus, um ein selbst bestimmtes Leben weiter zu führen. Die staatlichen Unterstützungen sind dürftig und es sind viele bürokratische Hürden zu nehmen auf dem Weg durch die Instanzen. Am Ende wird ein Anspruch auf Unterstützung, wie die Grundsicherung, immer an allgemeinverbindlichen Regelsätzen festgemacht und niemals an der realen Lebenssituation der Betroffenen. Ein Leichtes, Ansprüche klein zurechnen oder sogar zu verweigern, Da ist der soziale Abstieg vorprogrammiert.

 

 

„Es ist noch ein langer Weg, bis die berechtigten Forderungen der Frauen in Staat und Gesellschaft verankert werden können. Nur gemeinsam können wir die verbrieften Rechte von Frauen erkämpfen. Die Männer sind gefordert, die doppelte Ausbeutung der Frau durch Familie und Beruf zu beenden und ihre Rolle in der Familie auszubauen und verantwortungsvoll zu übernehmen. Nur im gemeinsamen Kampf von Männern und Frauen können die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern überwunden werden. „Gerade in der heutigen Zeit, in der rechtspopulistische Meinungen immer mehr Aufmerksamkeit erhalten, ist es wichtig am Internationalen Frauentag ein Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu setzen – ganz nach dem Motto: Nie geschenkt, immer erkämpft! so Cevat Bicici Stadtverordneter von WIR AUS Mülheim

 

 

 

 

 

Gemeinsame Presseerklärung

Gemeinsame Presseerklärung der Ratsmitglieder Cevat Bicici (WIR AUS Mülheim), Hasan Tuncer (Bündnis für Bildung), Lutz Zimmermann (5vor12) sowie Birgit Felderhoff und Andreas Marquardt (beide DIE LINKE. im Rat der Stadt)


Alle fraktionslosen Ratsmitglieder von der Einladung zur Begehung möglicher zukünftiger VHS-Standorte ausgeschlossen - eine Einladung erfolgte erst nachträglich aufgrund Beschwerde der betroffenen Ratsmitglieder
Die WAZ berichtete, dass am Donnerstag zwei mögliche zukünftige (Interims-)Standorte für die VHS besichtigt werden sollen, ohne dass den zur Begehung eingeladenen Ratsmitgliedern und den Bürgern seitens der Verwaltung zuvor die Orte dieser Besichtigung mitgeteilt werden. Stadtkämmer Mendack und Dezernent Ernst informierten ausschließlich die Mülheimer Stadtratsfraktionen über diesen Begehungstermin bzw. den Treffpunkt im Rathaus. Alle Ratsmitglieder, die nicht als Fraktion im Rat der Stadt vertreten sind, wurden hingegen von dieser Information ausgeschlossen. Nicht nur die Bürger wurden von Kämmerer Mendack und Dezernent Ernst von der Information über zukünftige mögliche Standorte der VHS und den Begehungstermin im Ungewissen gelassen, sondern auch die Ratsmitglieder Cevat Bicici (WIR AUS Mülheim), Hasan Tuncer (Bündnis für Bildung), Lutz Zimmermann (5vor12) sowie Birgit Felderhoff und Andreas Marquardt (beide DIE LINKE. im Rat der Stadt). Es erfolgten Beschwerdebriefe an die Herren Mendack und Ernst seitens der betroffenen nicht informierten Ratsmitglieder, bei denen es sich ganz genau um diejenigen handelte, die nicht Mitglieder einer formalen Fraktion sind. Daraufhin erhielten die fraktionslosen Ratsmitglieder eine Einladung zum Begehungstermin nachträglich.


Die Ratsmitglieder Cevat Bicici, Hasan Tuncer, Lutz Zimmermann, Birgit Felderhoff und Andreas Marquardt kritisieren das Separieren von Ratsmitgliedern in diejenigen, die in einer Fraktion organisiert sind und die von den Herren Mendack und Ernst in ihrer Funktion als städtische Mitarbeiter über den Begehungstermin informiert wurden einerseits sowie in fraktionslose Ratsmitglieder, denen der Begehungstermin erst nachträglich und auf persönliche Anfrage mitgeteilt wurde andererseits. Die fraktionslosen Abgeordneten erwarten von Kämmerer Mendack und Dezernent Ernst eine Aufklärung über die gesetzlichen Grundlagen, aufgrund derer in Fraktionen organisierte Ratsmitglieder über den Begehungstermin zukünftiger möglicher VHS-Standorte informiert, fraktionslose Ratsmitglieder hingegen von dieser Information ausgeschlossen wurden.

Menschenwürdige Unterkünfte für die Flüchtlinge

Pressemitteilung

 

Der Stadtverordnete Cevat Bicici vom Wählerbündnis

WIR AUS Mülheim begrüßt, dass die Stadt Mülheim dem Land NRW bei der Erstaufnahme von Flüchtlingen behilflich ist.

Er weist aber darauf hin, dass die sogenannte „Erstaufnahme“ eine originäre Aufgabe des Landes ist und nicht auf die Kommunen abgewälzt werden darf.

 

Die Landesregierung von Frau Kraft (SPD) und Frau Löhrmann (Grüne) haben es versäumt, obwohl sie wissen, dass weltweit

51 Mio. Menschen auf der Flucht sind und unser Land mehr Flüchtlinge aufnehmen muss und sollte, der Verpflichtung nachzukommen, ausreichende und menschenwürdige Unterkünfte für die Flüchtlinge bereitzustellen.

 

Es kann nicht sein, diese Versäumnisse der Landesregierung einfach mit einem Dekret auf die Kommunen abzuwälzen. Die Unterbringung der Flüchtlinge kann und darf nicht in Sporthallen stattfinden, es müssen sofort Maßnahmen von Seiten der Bundes- und Landesregierung ergriffen werden, damit die Flüchtlinge menschenwürdig untergebracht und versorgt werden“ sagt der Stadtverordneter Cevat Bicici!

 

 

Neuer Vorstand!

In der Jahreshauptversammlung am 20. März. 2016 wurde der Vorstand vom Wählerbündnis Wähler.Initiative.Ruhr

Alternativ – Unabhängig – Solidarisch Mülheim an der Ruhr

( WIR AUS Mülheim ) neu gewählt.

 

Wir sind stolz darauf, dass wir diesmal auch mehr als 50% unseres Vorstandes mit Frauen besetzen konnten.

 

Zum Vorstandssprecher wurden..Hartmut Sternbeck und Joachim Linke gewählt.

 

Als Schriftführerin wurde..Gabrielle Gallandy gewählt.

 

Als zweite Schriftführerin wurde..Rosemarie Klammer gewählt.

 

Als BeisitzerIn wurden..Annelie Klemt, Heike Papke,

Vanessa Ripke und Cevat Bicici gewählt.

 

Als Kassierer wurde Hartmut Sternbeck gewählt.

 

Als Kassenprüferin wurde Sabrina Linke gewählt.

 

Für 2016 wird WIR AUS Mülheim seine Schwerpunkte in Sozialem, Bildung ,ÖPNV, für den Erhalt der Arbeitsplätze in Mülheim an der Ruhr, setzen. WIR AUS Mülheim wird weiterhin das Sprachrohr der Bürgerinnen und Bürger im Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr sein.

 

STOP FRACKING!

WIR AUS Mülheim  fordert Kein Fracking

in Mülheim und anderswo.

 

 

Fracking ist ein äußerst gefährliches  Verfahren zur Erdgasgewinnung mit  unabsehbaren Folgen für Trinkwasser, Boden und Natur. Unter großem Druck werden hochgiftige Chemikalien in tiefe Gesteinsschichten gepresst, um diese aufzubrechen und darin gebundenes  Gas zu fördern.

Die von Umweltministerin Frau Hendriks ( SPD ) eingebrachte und von der Bundeskabinett verabschiedete Gesetzentwurf zu Gas-Fracking ist eine Mogelpackung. Der Einsatz der Risikotechnologie werde damit ermöglicht und nicht unterbunden. Da ist von Probebohrungen die Rede, von Bedingungen bei Erschließung und Förderung und allem voran wird die Unabhängigkeit von den traditionellen Gaslieferanten auf dem Weltmarkt propagiert.

Bundespolitik übt sich im verbalen Spagat, will sie doch einerseits den Monopolen riesige Profite ermöglichen, andererseits aber den möglichen Umweltskandal herunterspielen. Es ist ja längst bekannt, welche Folgen Fracking für die Natur und damit auch für unser Leben und Überleben mit sich bringt. Da wird in der Bundesregierung die Position bezogen, dass Fracking nur dann erlaubt sein könne, wenn keine Gefahr für unser Trinkwasser bestünde! Was für eine Farce! . Die eigentlichen Gefahren sind die Vermischung giftiger Chemikalien mit dem Grundwasser und die Sprengung des Gesteins, um das Gas freizusetzen.

Cevat Bicici Stadtverordneter von WIR „ Mit dem Gesetzentwurf soll das Fracking in sensiblen Regionen eingeschränkt, unter Auflagen zu Probezwecken aber erlaubt werden, Eine spätere kommerzielle Förderung wird nicht ausgeschlossen. Mit dieser Gesetzentwurf wird Fracking durch die Hintertür erlaubt und wer glaubt das die Konzerne das nicht ausnützen würden wird ein besseres belehrt werden“.

 

 

Unterkategorien