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WELTKINDERTAG 2015

Kinder willkommen!“ Das ist das offizielle Motto zum Weltkindertag 2015, von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk bekannt gegeben. Angesichts massiver Flüchtlingsströme aus Kriegs- und Krisengebieten eine Verdeutlichung, das auch zahlreiche Kinder von der Situation betroffen sind und die leiden am stärksten unter der prekären Situation. Etwa 65.000 Kinder leben mit unsicherem Aufenthaltsstatus in Deutschland, sie erhalten nur unzureichende staatliche Unterstützung. Sie sind oft schwerst traumatisiert und bedürfen der besonderen Zuwendung und Fürsorge. Das wollen die beiden Hilfsorganisationen deutlich machen und plädieren für eine bewusste Willkommens-Kultur. „Wir müssen für alle Kinder dieser Welt gleichermaßen sorgen, alle Mädchen und Jungen haben die gleichen international verbrieften Rechte.“, so Anne Lütkes, Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland.

 

 

Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 garantiert allen Kindern das Recht auf Überleben, persönliche Entwicklung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie das Recht auf Beteiligung – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Für reiche Industrieländer steht das auf der politischen AGENDA, so hat Deutschland die Kinderrechtskonvention 1992 ratifiziert. In den Dritt- und Schwellenländern aber geht diese Konvention in der Massenarmut unter! Fehlende Infrastruktur, der Mangel an Kultur und Bildung und die Abwesenheit sozialer Sicherung verschlechtern dramatisch die Lebensverhältnisse ganz besonders der Kinder aus diesen Ländern. Dumpingpreise auf dem Weltmarkt für  Agrar- und Industriegüter verhindern die wirtschaftliche Entwicklung solcher Länder und führen zu Landflucht und Verelendung in den Städten. Daraus entstehende Unruhen und Bürgerkriege werden von der Rüstungsindustrie der reichen Länder bedient, die damit ihre Profite steigern!

 

Wenn wir den Flüchtlingen helfen wollen, dann müssen wir die Ursachen von Flucht und Vertreibung beseitigen. Der Weltkindertag 2015 mit seinem Motto „Kinder willkommen!“ ist eine gute Möglichkeit, dieses Thema gesellschaftlich und politisch zu diskutieren.“, so nimmt das Bündnis WIR AUS Mülheim Stellung zur Situation und heißt die Menschen willkommen, die am Ende ihrer langen und gefährlichen Odyssee zu uns gefunden haben.