Wer Kämpft kann verlieren, wer nicht Kämpft hat schon verloren!

Veröffentlicht am Freitag, 03. November 2017 13:13

Auf der Straßenbahnlinie 102 gilt ab 6. November wieder der
Zehn-Minuten-Takt in der Frühspitze. Die Mintarder bekommen
Direktanschluss an die City zurück. Zehn Monate haben Fahrgäste
der Straßenbahnlinie 102 den 15-Minuten-Takt ertragen müssen.
Mit der kundenunfreundlichen Fahrplanausdünnung wollte
die MVG – heute Ruhrbahn – Geld sparen. Am nächsten Montag,
6. November, kommt der Zehn-Minuten-Takt auf die Linie 102 zurück.
In der Frühspitze von 6.45 bis 10.30 Uhr fahren die Bahnen zwischen
Uhlenhorst und Oberdümpten wieder wie gewohnt.
Für den Rest des Tages bleibt der dünnere 15-Minuten-Takt erhalten.
Und die Mintarder erhalten ab Montag zwölf Direktverbindungen zur Stadtmitte.
WAZ: https://www.waz.de/staedte/muelheim/morgens-fahren-mehr-bahnen-auf-der-linie-102-id212421613.html?__pwh=cSH%2Bp2Fjk1uADkYTGBkJ%2Fw%3D%3D

 

Diesen Änderungen ging ein langer Kampf von Mintarder Bündnis (WiM) und dem Wählerbündnis WIR AUS Mülheim voraus. Die mit erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit und Infostände gesammelten 1600 Unterschriften, haben wir im Anschluss an Oberbürgermeister Scholten gemeinsam übergeben. Mit Unterstützung von WIR AUS Mülheim und Bürgeranträge von WiM haben SPD, Grüne und MBI im Juli gegen die Verwaltung und gegen die Front der Straßenbahngegner von CDU, BAMH und FDP durchgesetzt. Nun beantragte die CDU im Rat am 19.10., diesen Beschluss wieder rückgängig zu machen als „Angebot“ an die SPD, den Haushalt mitzutragen. Man darf gespannt sein, was nun passieren wird. Es droht aber das nächste Chaos, denn an den im Juli beschlossenen Nahverkehrsplan (NVP) inkl. dieser Änderungen ist auch die angestrebte Direktvergabe des gesamten ÖPNV in Mülheim

an die Ruhrbahn gekoppelt. Würde die CDU sich durchsetzen, wäre die Direktvergabe kaum noch möglich und es müsste womöglich europaweit ausgeschrieben werden. Und dann würde es für die Stadt Mülheim richtig teuer, ganz unabhängig, was dann der gerade erst begonnenen „Ruhrbahn“ drohen könnte.