Starkes Zeichen gesetzt: Wir wollen Rassisten nicht!

Starkes Zeichen gesetzt: Wir wollen Rassisten nicht!

 

Auch Mitglieder und Freunde vom Wählerbündnis WIR AUS Mülheim nahmen am Samstag den 24. Oktober. 2015 an dem Willkommensfest der "Mülheimer Initiative für Toleranz" teil.

Cevat Bicici, Ratsherr der WIR AUS Mülheim hielt eine Rede wo er sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen und Kulturen in Mülheim, unabhängig ihrer Herkunft und Religion einsetzte!

WIR AUS Mülheim verurteilt die rassistische Propaganda rechter Elemente und Parteien und versteht sich als Bestandteil der Willkommenskultur und Integrationspolitik in Mülheim.

WIR AUS Mülheim setzt sich für eine demokratische und offene Gesellschaft ein.

 

 

Rechten Hasspredigern den Nährboden entziehen - Für sozialen Frieden sorgen!

 

Der rechte Terror tobt. In Köln hat ein Rechtsextremist die Oberbürgermeister-Kandidatin Henriette Reker schwer verletzt. Auch im Oktober haben Rechtsextreme wieder eine Reihe von Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte verübt. 258 Menschen sind durch die Gewalt der Neonazis von Januar bis August verletzt worden. Verantwortlich für diese Gewalttaten sind auch diejenigen, die mit ihren Worten Hass sähen. Justizminister Heiko Maas hat am Wochenende erklärt, Pegida und AFD seien „rhetorische Brandstifter“. Man kann ihm nur zustimmen.

 

Während ein Teil der Bevölkerung mit großem Engagement Solidarität mit den Flüchtlingen zeigt, macht sich auf der anderen Seite ein rassistischer Mob immer stärker bemerkbar. Im Schatten von Pegida, der NPD und anderen Teilen der extremen Rechten wie „Pro“ NRW, angefeuert auch durch die Parolen der AfD, breitet sich die Gewalt gegen Flüchtlinge immer weiter aus.Viele Menschen in Deutschland fühlen sich abgehängt und vergessen. Sie haben Angst vor dem Abstieg. Angst ist niemals real, aber sie kann dazu führen, dass man nach Schwächeren tritt, um sich damit zu beweisen, dass noch jemand unter einem auf der Leiter steht.

Flüchtlinge werden zunehmend für sämtliche soziale Missstände verantwortlich gemacht. In Wahrheit beruhen diese aber auf einer vom Bund diktierten Sparpolitik, deren fatale Auswirkungen nun besonders deutlich zum Vorschein treten. Flüchtlinge sind weder für die leeren Kassen der Kommunen noch für Mängel im sozialen Wohnungsbau, fehlende Kita-Plätze oder unsanierte Straßen verantwortlich! Deshalb ist sozialer Friede so wichtig. Gerade weil die Stimmung immer bedrohlicher wird, muss den Brandstiftern der Nährboden entzogen werden. Er ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen in Not bei uns gut empfangen werden.

Waffen werden in Kriegsgebiete und an Diktatoren verkauft. Arme Länder werden durch Abkommen gezwungen, landwirtschaftliche Produkte aus dem Westen zu kaufen. Der Westen will immer reicher werden, seinen hohen Lebensstandard weiter ausbauen, koste es, was es wolle, natürlich ohne für die Folgen aufkommen zu wollen.

 

Pro NRW“ versucht Vorurteile und Ängste gegen Flüchtlinge zu beleben und Hetze gegen Minderheiten  zu schüren, das ist ihr politisches Ziel. Menschen die zu uns kommen, weil sie vor Kriegen fliehen und in ihrer Heimat kein Überleben mehr möglich ist, als potentielle Kriminelle darzustellen, das ist ihr Handwerk. Erst hat „Pro NRW“ gegen Islam und Moscheebauten  gehetzt, dann gegen Zuwanderer aus Südosteuropa, heute gegen Flüchtlinge.

 

 

WIR AUS Mülheim sagt NEIN zu rassistischen Propaganda!

 

Mülheim steht dafür, Menschen aufzunehmen, die vor Krieg, Verfolgung, religiösem Hass und Armut fliehen!

 

WIR AUS Mülheim setzt sich für eine demokratische und offene Gesellschaft ein, in der Flüchtlinge die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben.